SEO-Strategie – In wenigen Schritten zu einer höheren Sichtbarkeit bei Google

„Bake SEO into the product“ ist nicht nur ein daher gesagtes Motto. Um in Google mit seinem Inhalt ganz oben zu stehen, braucht man zuerst eine gut durchdachte SEO-Strategie. Eine erfolgreiche SEO-Strategie sollte in jedem Marketing-Konzept von Beginn an integriert werden.

Was ist eine SEO-Strategie?

SEO (im engl. „Search Engine Optimization“) heißt übersetzt Suchmaschinenoptimierung. Suchmaschinenoptimierung ist ein großer Bestandteil des Online-Marketings und beinhaltet alle Aktivitäten, die das Ziel verfolgen, die Sichtbarkeit von Webseiten in den gängigen Suchmaschinen, wie Google, Bing usw., zu erhöhen.
Das Ziel von SEO ist es, eine Webseite in den Suchrankings höher zu positionieren.
Eine SEO-Strategie ist ein Leitfaden, der zu den individuellen Zielen innerhalb der eigenen Maßnahmen führt. Die SEO-Strategie dient als Basis für eine operative Ebene und ist unvermeidbar. Sie besteht aus drei wesentlichen Elementen:

  • Der Analyse, Ausarbeitung und Priorisierung von SEO-Zielen
  • Der Planung und Durchführung von geeigneten SEO-Maßnahmen und
  • Dem kontinuierlichen Performance-Monitoring und -Reporting

 

Dabei sollte man sich immer im Klaren sein, dass eine SEO-Strategie nie ganz abgeschlossen oder gar final definiert ist, da Suchmaschinen, wie Google, sich stetig weiterentwickeln. Deswegen muss der Leitfaden regelmäßig optimiert und angepasst werden.

Warum ist SEO so wichtig?

Gründe, warum SEO so wichtig ist:

Kundengewinn

SEO sorgt für die Sichtbarkeit deiner Webseite und für den Anstieg von Besucherzahlen. Zudem werden mit SEO die Inhalte auf der Webseite optimiert. Dies garantiert eine bessere Webseitenbewertung seitens der Suchmaschine, sodass Nutzer:innen die Webseite leichter finden können.

Qualifizierte Besucher

Internetnutzer:innen sagen bereits durch ihre Suchanfrage, was sie möchten. Nun müssen sie nur noch vom Produkt überzeugt werden, indem das passende Produkt in den Suchergebnissen präsentiert wird. Hier kommen die Keywords ins Spiel. Keywords sind ausschlaggebend, damit deine Webseite bei den Nutzer:innen erscheint, wenn sie diese Schlüsselbegriffe eingeben. Damit wir weitestgehend möglichst Personen ansprechen, die an unserer Dienstleistung bzw. Produkt interessiert sind.

Nachhaltigkeit

Eine optimierte Webseite versichert langfristige Erfolge. SEO ist preiswerter als das monatliche Einzahlen für Werbeplatzierungen. Werbeanzeigen verschwinden, sobald kein Budget hinterlegt ist. Eine optimierte Webseite bleibt bestehen. Qualitative Inhalte auf der Webseite können über Jahre hinweg hochwertigen Traffic auf die Webseite bringen. 

Kosteneffektivität

SEO zielt explizit auf die Ansprache von Nutzer:innen ab, welche bereits an dem Produkt bzw. Dienstleistung interessiert sind. Somit ist die Suchmaschinenoptimierung eine kosteneffektive Marketingmaßnahme.

Markenbekanntheit

Mit einer professionellen Webseitenoptimierung bringt SEO deine Marke weit nach vorne. Wenn deine Webseite unter den ersten zehn Suchergebnissen gelistet ist, steigt zum einen die Reichweite deines Produktes bzw. Dienstleistung und zum anderen das Vertrauen von potenziellen Kunden.

Profit für alle Marketingaktivitäten

Wichtige Komponente der Suchmaschinenoptimierung ist die Benutzerfreundlichkeit deiner Webseite. Eine gute User Usability kommt auch anderen Marketingmaßnahmen zu Gute, denn durch deine erstellten Werbeanzeigen und Social-Media-Posts stoßen Nutzer:innen auf deine Webseite. Vor allem bei Werbeanzeigen zielen wir auf den Verkauf unserer Produkte ab. Findet sich der Nutzer:in aber nicht zurecht und bricht den Kauf ab, hast du dennoch für den Klick bezahlt.

Eine erfolgreiche SEO-Strategie erstellen in wenigen Schritten

Ziel dieses Prozesses ist die Entwicklung einer erfolgreichen und nachhaltigen SEO-Strategie.

Folgende Schritte sind relevant, um eine erfolgreiche SEO-Strategie für die Webseite aufzubauen:

  • Target group analysis
  • Konkurrenzanalyse
  • Content- und Keyword-Strategie
  • Analyse und SEO-Audit
  • SEO-Maßnahmen
  • Monitoring, Reporting und Optimierung

 

1) Zielgruppenanalyse

Die Zielgruppenanalyse ist die Basis für alle weiteren Vorgehen. Sie ist ein wichtiges Instrument, um ein besseres Verständnis für die eigene Zielgruppe und deren Bedürfnisse, Lebensstile und Kaufmotive zu gewinnen, um darauf basierend relevante und auf Kund:innen zugeschnittene Inhalte und Marketingmaßnahmen zu entwickeln. Die Zielgruppenanalyse ist ein kontinuierlicher Prozess und sollte regelmäßig durchgeführt werden.

2) Konkurrenzanalyse

Bei der Konkurrenzanalyse liegt der Fokus auf den Stärken und Schwächen der Konkurrenz. Ziel ist es, die eigene Position des Unternehmens besser einschätzen zu können, um darauf basierend zielgerechte Maßnahmen für eine Verbesserung am Markt zu ermitteln.

  • Was sind die Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens?
  • Wo liegen die Stärken und Schwächen der Konkurrenten?
  • Wo sehen die Kunden die Stärken und Schwächen unseres Unternehmens gegenüber der Konkurrenz?

 

3) Content- und Keyword-Strategie

Eine Keyword-Strategie fokussiert sich auf den Content, der für die Nutzer:innen zur richtigen Zeit sichtbar werden soll. Hierfür muss zunächst eine Keyword-Recherche durchgeführt werden. Das Ziel ist es, die relevanten Schlüsselbegriffe mit dem höchsten Suchvolumen zu finden. Je höher das Suchvolumen eines Keywords, desto öfter wird es durchschnittlich im Monat gesucht. Deswegen ist es umso wichtiger zu wissen, welche Begriffe die Zielgruppe verwendet und auf welche Keywords der Content optimiert werden soll.

Für die Keyword-Recherche empfehlen wir SEO-Tools, wie z.B. Semrush und Seobility, aber auch Googles hauseigene Tools, wie Google Search Console, Google Keyword-Planner, Google Suggest oder Google Trends, können für die Recherche nach relevanten Keywords für den Content genutzt werden.

4) Analyse und SEO-Audit

Um professionell und richtig die SEO-Umsetzung und Planung abzuschließen, sollte eine Bestandsaufnahme der aktuellen Webseite- und SEO-Performance durchgeführt werden.

Ein Überblick über die wichtigsten SEO-Analysen:

  1. Performance Check: Wie ist die Webseiten-Performance in der organischen Suche? Wie haben sich die Klicks, Rankingposition und Impressions im Laufe der Zeit verändert? Was sind die besten bzw. am schlechtesten performenden URLS?
  2. SEO-Audit: Hier wird zum einen das Ranking, aber auch der bestehende Content analysiert. Es wird eruiert, welche Ziele bisher erreicht worden sind. Problemstellen können hier identifiziert werden und auf dessen Basis wiederum Handlungsanweisungen für die nächsten Schritte.

 

5) SEO-Maßnahmen

SEO-Erfolg funktioniert datengetrieben. SEO-Maßnahmen, die basierend auf der durchgeführten Analysen definiert und priorisiert werden, bringen langfristig mehr Sichtbarkeit, bessere Rankingpositionen und dementsprechend auch mehr Nutzer:innen und potenzielle Kund:innen.

Zu den SEO-Maßnahmen zählen unter anderem:

  • Onpage-SEO
  • Offpage-SEO
  • Technisches SEO

Onpage-SEO sind alle optimierenden Maßnahmen, die direkt auf einer Webseite unternommen werden. Dies beinhaltet zum einen die Keyword-Optimierung aller SEO-relevanten Inhalte: Title Tag und Met Description, Text, Überschriften, URLs, Alternativtexte von Bildern. Zum anderen sollten basierend auf der Suchintention der Nutzer:innen, Inhalte aufbereitet werden. Sowohl besseres Ranking und Traffic als auch Klicks und Conversions werden hier gewährleistet.
Interne Verlinkungen sind eine weitere essentielle Aufgabe im Onpage-SEO, um Inhalte für die Suchmaschine und Nutzer:innen zugänglich zu machen.

Zusammengefasst sollten folgende Onpage-SEO-Maßnahmen in der SEO-Strategie vorhanden sein:

  • Keyword- und Content-Optimierung: Metadaten (Title Tags und Meta Description), Überschriften, Text, Bilder (Alternativtexte, Dateigröße), URL etc.
  • Optimierung der internen Verlinkung: Erreichbarkeit aller Inhalte, Keyword-Optimierung von Linktexten, Verlinkung aller relevanter Seiten in der Navigation, Verlinkung auf weiterführende Inhalte etc.

Für eine erfolgreiche SEO-Strategie Umsetzung ist ein zweiter wichtiger Baustein die technische Suchmaschinenoptimierung. Hier geht es um das technische Fundament einer Webseite. Das ist auch die Grundvoraussetzung für alle weiteren SEO-Maßnahmen, da die Crawlbarkeit und Indexierung der Inhalte sichergestellt werden.

Checkliste für technische SEO:

  1. Planung die Webseitenstruktur (bei neuen Webseiten)
  2. Sicherstellung der Crawlbarkeit der Webseite
  3. Sicherstellung der Indexierung der Webseite
  4. Verwendung von HTTPs
  5. Sicherstellung, dass die Webseite unter einer Domain erreichbar ist
  6. Schnelles Laden der Webseite
  7. Sicherstellung, dass die Webseite mobile-friendly ist
  8. Installation eines Plugins zur Bildkomprimierung für eine verbesserte Seitengeschwindigkeit
  9. Reparatur kaputter Seiten
  10. Behebung von duplizierten Inhalten

 

Offpage-SEO ist ein Teil der Suchmaschinenoptimierung und ist ein Gegenstück zur Onpage-Optimierung. Sie fasst alle SEO-Maßnahmen zusammen, die sich außerhalb der eigenen Webseite passieren und zum Linkbuilding eingesetzt werden.

Einige SEO-Maßnahmen, die du 2022 nutzen kannst, um den organischen Traffic mit hochwertigen Backlinks aufzubauen:

  • Markenaufbau
  • Content-Marketing
  • Aufbau von Erwähnungen
  • social media
  • Linkbuilding
  • Brandbuilding
  • PR
  • Influencer Marketing
  • Events
  • Reviews
  • Podcasts

 

Offpage-SEO kann als Autorität der eigenen Webseite gesehen werden. Ohne diese wäre die Webseite nicht in der Lage, andere Webseiten, die eine höhere Autorität besitzen, im Ranking zu überholen.

Linkbuilding

Mit Linkbuilding zielt man darauf ab eine Webseite möglichst eine hohe Anzahl an Backlinks von möglichst hochwertigen Seiten erhält. Suchmaschinen wie Google präferieren es, wenn die Backlinks auf der Webseite organisch aufbauen, da sie hochwertigen Content bietet und die Nutzer dadurch freiwillig verlinken.

Jedoch ist ein Backlink nicht gleich ein Backlink: Die Suchmaschinen analysieren und bewerten die Stärke einer Verknüpfung mithilfe von verschiedenen Faktoren wie beispielsweise der Linkposition, dem Linktext, der Anzahl der Links einer Quelle und vor allem der Stärke der verlinkenden Webseite. Backlinks scheinen also nach wie vor ein wichtiges Ranking-Kriterium für Google zu sein.

6) Monitoring, Reporting und Optimierung

SEO ist ein ständiger Kreislauf aus Maßnahmenplanung, Monitoring und Maßnahmenoptimierung. Hierfür ist es wichtig, die Kennzahlen regelmäßig im Blick zu behalten. Anhand von diesen Kennzahlen wird einerseits der SEO-Erfolg gemessen, andererseits wird die Analyse von SEO-Problemen erleichtert.

In erster Linie sollte man sich auf diese SEO-Kennzahlen fokussieren:

  • Sichtbarkeit: Sichtbarkeitsindex, Impressionen, Rankingposition, Anzahl der Keywords in den Top 10 und Top 100, Anzahl der rankenden URLs, Click-Through-Rate (CTR)
  • Keyword-Monitoring: Rankingposition einzelner Keywords, Entwicklung der Keyword-Segmente, steigende und sinkende Rankings, Anzahl der Keyword-Kannibalisierung
  • Traffic-Monitoring: Organischer Traffic allgemein sowie der Traffic der einzelnen Content-Cluster, Impressionen, Klicks, Conversions (durch organischen Traffic)
  • Technisches Monitoring: Core Web Vitals, Pagespeed, Mobile-Experience, Status Codes, Canonicals, Meta Tags, Hreflang

 

Ein zielbasiertes SEO-Monitoring und -Reporting hilft dabei die Webseite stetig zu verbessern.


 

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