Künstliche Intelligenz – Game Changer im B2B Marketing

Seit 2022 scheinbar unverzichtbar, skandalös in Bildungseinrichtungen – die Rede ist von ChatGPT.

Dieser ist seit Ende 2022 durch die Decke gegangen und mit ihm das Konzept der KI (künstliche Intelligenz). Hierbei handelt es sich um eine Technologie, die Computern die Fähigkeit verleiht, anhand von Daten und Algorithmen Aufgaben zu lösen, Probleme zu verstehen und Entscheidungen zu treffen. Im B2B Marketing werden diese Algorithmen nach Zusammenhängen durchsucht, um so Kauf- und Kundenverhalten zu erkennen und vorherzusagen. Abgesehen vom bekannten ChatGPT treffen wir täglich durch Gesichtserkennungen, automatisierte Autos, Kundensupport und sogar in unserem eigenen E-Mail-Postfach auf das System. Auch wenn die KI schon seit Jahrzehnten existiert, beginnen wir erst jetzt, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Mehr als nur Texte und Bilder

Die wohl bekannteste Funktion der künstlichen Intelligenz ist die Generierung von Texten und Bildern, doch ihre Kapazitäten gehen noch weit darüber hinaus. In vielen Branchen ist die Technologie bereits ein integraler Bestandteil, so zum Beispiel im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automation und im Gesundheitswesen. Auch im B2B Marketing gewinnt sie fortlaufend an Relevanz. Unter anderem wird sie in folgenden Bereichen eingesetzt:

Lead-Generierung

Durch die Analyse verschiedener Verhaltensdaten und Interaktionen kann die KI potenzielle Kunden/innen identifizieren. Die Zeit und Ressourcen, die bei dieser Selektion eingespart werden, können stattdessen gezielt für Bedürfnisse von Interessenten/innen und Kunden/innen eingesetzt werden.

Content-Erstellung

Content ist das A und O im Marketing und oft kann es sich als eine Herausforderung erweisen, Inhalte attraktiv und trotzdem informativ zu gestalten. Hierfür gibt es verschiedene KI-Tools wie Text- und Bildgeneratoren. Werden diese richtig angewandt können sie von B2B Unternehmen eingesetzt werden, um Textinhalte, Bilder, Videos oder Grafiken zu erstellen. Wichtig hierbei ist es aber einen gut ausgearbeiteten Prompt zur Verfügung zu stellen.

Marketingautomatisierung

Auch wiederkehrende Aktivitäten, wie E-Mail-Marketing, Content-Management und Social-Media-Management können von der KI übernommen werden. Hierbei erfasst das Tool das Verhalten von Nutzer/innen und interagiert z.B. via E-Mail, um die erkannten Bedürfnisse direkt anzusprechen und zum Kauf zu motivieren.

Prädiktive Analytik

Die prädiktive Analytik (eng. Predictive Analytics) ermöglicht es Unternehmen, anhand von gesammelten Daten und Algorithmen, zukünftige Trends und Verhaltensweisen vorherzusagen. Dadurch können Chancen genutzt und Risiken minimiert werden.

Vorteile von KI im B2B Marketing

Messbare Ergebnisse

Durch regelmäßige Überwachung und Analyse der gesammelten Informationen und Zahlen können B2B Unternehmen ihre Marketingstrategie optimieren, Änderungen vornehmen und sicherstellen, dass sie ihre geschäftlichen Ziele erreichen.

Trend- und Verhaltensprognosen

Durch frühzeitige Erkennung von Trends können Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil erlangen, indem sie Lösungen anbieten, die den sich ständig wandelnden Anforderungen ihrer Kunden/innen gerecht werden.

Zielgruppenerkennung

Mithilfe der KI können B2B-Firmen ihre Zielgruppe genauer identifizieren und somit ihre Strategie an die spezifischen Bedürfnisse der Zielgruppe anpassen.

Personalisierte Inhalte

Basierend auf Verhaltensdaten und Präferenzen ermöglicht es die künstliche Intelligenz Verbraucher/innen schneller und effizienter anzusprechen. So kann man die Effektivität von Kampagnen steigern und das Unternehmen seinen Marktanteil erhöhen.

Herausforderungen und Bedenken

Datenschutz

Ganz oben befindet sich eine große Problematik: Datenschutz. Und das zurecht. Vor allem für B2B Unternehmen, die sensible Kundschaftsdaten handhaben, ist der Datenschutz ein heikles Thema. Vor Eingabe vertraulicher Informationen in ein KI-Tool ist es wichtig sicherzustellen, dass Datenschutzrichtlinien und rechtliche Vorschriften eingehalten werden.

Qualität

Wie gut die von der KI generierten Informationen sind, hängt ganz vom Input ab. Die verschiedenen Tools generieren Informationen anhand der bereitgestellten Daten; sind diese fehlerhaft oder unvollständig, kann es zu Fehlinterpretationen kommen. Darum sollte man sich nicht darauf verlassen, dass der Content automatisch gebrauchstauglich ist, sondern ihn nochmals prüfen und überarbeiten.

Kreativität und Emotionen

Die Technologie ist eben… Technologie. Sie besitz nicht die Fähigkeit von sich aus kreativ zu sein oder Emotionen zu verstehen. Mit dem notwendigen Input kann sie zwar die Charakteristiken einer Emotion verstehen (z.B. blau ist traurig, lächeln ist glücklich) aber sie wird sie niemals in einem Maß verstehen und darstellen können, wie ein Mensch.

Der richtige Umgang mit KI

Auch wenn es viele Gefahren gibt, macht die KI zu guter Letzt nur das, was wir ihr auftragen. Anstatt sie also aus Angst zu meiden, ist es sinnvoller, sich ausreichend mit dem Thema auseinanderzusetzen. Unter anderem sollte man sich die Frage stellen, wo und wie man die Technologie einsetzen möchte und welche Ziele man damit erreichen möchte. Wenn das klar ist, wäre eine entsprechende Schulung für die betroffenen Mitarbeiter/innen der Grundstein, um die Technologie auch wirklich gewinnbringend einzusetzen. Man sollte sich auch schon im Vorhinein damit auseinandersetzen, welche Tools und Plattformen zum Unternehmen passen und wie/wo man diese einsetzen kann. Danach kann die KI vorlaufend in bestehende Strategien eingebaut und kontinuierlich analysiert und verbessert werden

Treten Unsicherheiten auf oder hat man nicht die zeitlichen Ressourcen für solche Einstiegsprozesse, kann man sich an KI-Experten/innen oder Beratungsunternehmen wenden und eine Partnerschaft einzugehen.

Wusstest du schon…

… dass der Grundstein für künstliche Intelligenz bereits 1950 gelegt wurde?

… dass die KI wahrscheinlich noch dieses Jahrhundert ein vergleichbares Intelligenzniveau wie wir Menschen erreichen wird?

… dass weltweit 59% der digital Marketers bereits KI verwenden, um ihren Content zu erhöhen?

… dass sich 37% der deutschen Unternehmen nicht mit dem Thema der KI auseinandersetzen?

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