Google AdWords war von 2000 bis 2018 der Name für das Anzeigenprogramm von Google. Im Juli 2018 wurde es in Google Ads umbenannt. Der alte Name hält sich im Sprachgebrauch bis heute, bezeichnet aber dasselbe Produkt.
Warum die Umbenennung stattfand
Der Name AdWords stammte aus einer Zeit, in der das Programm ausschließlich Textanzeigen zu Suchbegriffen ausspielte. Die Bezeichnung beschrieb also genau das Produkt: Anzeigen zu Wörtern. Bis 2018 war daraus ein System geworden, das Anzeigen im Suchnetzwerk, auf Websites, in YouTube, in Gmail, in Google Maps und im Play Store ausspielt und dabei zunehmend automatisiert aussteuert. Der Bezug auf Suchbegriffe traf nur noch einen Teil davon.
Was sich seit der Umbenennung verändert hat
- Automatisierte Gebotsstrategien haben die manuelle Gebotssteuerung weitgehend abgelöst. Statt Klickpreise je Suchbegriff festzulegen, gibt der Werbetreibende ein Ziel vor, etwa einen Zielwert für die Kosten pro Conversion, und das System steuert die Gebote.
- Responsive Suchanzeigen ersetzen die früheren Anzeigen mit festen Zeilen. Der Werbetreibende liefert mehrere Überschriften und Beschreibungen, die Zusammenstellung übernimmt das System.
- Performance Max bündelt seit 2021 sämtliche Kanäle in einer Kampagne. Der Werbetreibende liefert Assets und Zielgruppensignale, die Verteilung liegt beim System.
- Suchbegriffe werden weniger genau abgebildet. Die Berichte zeigen nicht mehr jede einzelne Suchanfrage, was die Pflege negativer Keywords aufwendiger macht.
Der gemeinsame Nenner dieser Veränderungen liegt darin, dass die Steuerung von der Ebene einzelner Gebote auf die Ebene von Zielen, Daten und Assets gewandert ist. Wer heute ein Konto führt, arbeitet weniger an Klickpreisen und mehr an der Qualität der Conversion-Daten.
Was das für Bestandskonten bedeutet
Konten, die vor 2018 aufgebaut wurden, tragen häufig noch eine Struktur, die auf manuelle Gebotssteuerung ausgelegt war: viele kleine Anzeigengruppen mit je einem Suchbegriff. Automatisierte Gebotsstrategien brauchen dagegen ausreichend Datenpunkte je Einheit, um zu lernen. Eine solche Struktur bremst sie aus.
Der zweite typische Altlastenpunkt ist die Conversion-Messung. Wenn nur die Zahl der Anfragen erfasst wird und nicht ihr Wert, optimiert das System auf die billigsten Leads. Im B2B führt das zuverlässig zu mehr Anfragen bei sinkender Qualität.
Der Begriff heute
In der Praxis ist AdWords als Bezeichnung überholt. Für die Suche nach Informationen führt der Weg über Google Ads, ebenso für die offizielle Dokumentation und die Zertifizierungen. Wer den alten Begriff verwendet, meint in aller Regel dasselbe.
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Fazit: Was genau ist Google AdWords?
Google AdWords (heute Google Ads) ist ein leistungsstarkes Online-Werbesystem, das dir ermöglicht, gezielt Kunden zu erreichen, Sichtbarkeit zu steigern und messbare Ergebnisse zu erzielen. Ob kleine Firma oder großes Unternehmen – mit dem richtigen Setup und einem durchdachten Keyword-Plan kannst du erfolgreich Anzeigen schalten und dein Geschäft nachhaltig skalieren.